Filmvorführung für Geflüchtete am 7.2.2016

One Billion Rising

     One Billion Rising ist eine weltweite Kampagne

zur Beendigung von Gewalt an Frauen.

  In München steht die Kampagne 2016 unter dem Leitmotiv

"Solidarität mit den geflüchteten Frauen"

                                       7.2.2016 um 15h Eine Welt Haus  

Deutsch | Französisch | Arabisch | Englisch | Spanisch

 Zur Filmvorführung sind geflüchtete Frauen und Männer eingeladen. Die Vorführung wird in mehrere Sprachen übersetzt. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Der Eintritt ist frei. Film 60 Minuten, anschließend Publikumsgespräch mit der Regisseurin und den Protagonistinnen.

In Kooperation mit Trägerkreis EineWelt Haus www.einewelthaus.de, Frauen der Welt www.frauen-der-welt.de, One Billion Rising München www.onebillionrising-muenchen.de www.facebook.com/OneBillionRisingMuenchen; Dr. Corina Toledo, www.frau-kunst-politik.de

Vielen Dank an: Ruham und Imen/arabisch, Thythyane/französisch, Dr. Corina Toledo/spanisch, Bettina Hackel/englisch

Das Thema `Migration´ hat durch die neuesten politischen Entwicklungen an Brisanz gewonnen. Umso dringlicher ist es, starke und selbstbewußte Frauen zu zeigen, die die vorherrschenden Klischees aufmischen. Mit Charme und Tiefgang erzählen 15 Frauen aus unterschiedlichen Nationen ihre Einwanderungsgeschichten, mitreißend untermalt vom Rap "Wanderlust" der Münchner Szenemusikerin EBOW.
Flucht, Vertreibung, Arbeitssuche oder einfach die Lust auf Freiheit. Die Gründe, die Frauen aus verschiedenen Nationen nach Deutschland führen, sind unterschiedlich. Der Aufbruch aus Krieg, Armut oder politischer Verfolgung ist für viele auch ein Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten, beflügelt von der Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie.
`Töchter des Aufbruchs´ stärkt das Bewusstsein, dass die Geschichte der Einwanderung historisch sehr eng mit der Geschichte der Industrialisierung in der BRD zusammenhängt. Angesichts der momentanen Flüchtlingsdebatte ist es besonders wichtig, Begriffe wie Heimat und Zugehörigkeit neu zu denken.